Aliaksandr Zaichanka

06.12.2006, Tscherni, Gebiet Brest
Александр Зайченко
100
Benötigter Betrag
29 500 EUR
Offener Betrag
0 EUR

Diagnose des Kindes

Pharmakoresistente Epilepsie mit multiregionaler epileptiformer Aktivität im EEG-Bild, fokale kortikale Dysplasie

Die Epilepsie ist eine Gruppe neurologischer Erkrankungen, die durch Krampfanfälle mit Bewusstseinsverlust oder einem kurzfristigen Bewusstseinsausfall gekennzeichnet sind.
Die fokale kortikale Dysplasie (FKD) ist eine in der intrauterinen Periode entstandene lokale Störung des Hirnbaues. Klinisch deutet sich die FKD durch eine symptomatische Epilepsie an, die in der Regel schwer mit Antikonvulsiva heilbar ist. Eine chirurgische Behandlung ist eines der effektivsten Behandlungsverfahren.

Spendenzweck

Invasive Untersuchung im Epilepsiezentrum der Universitätsklinik Bielefeld (Deutschland)

Geschichte des Kindes

Schon im Kleinkindalter wurde bei Aliaksandr eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert – für das Kind war es schwierig, in einer großen Gruppe zu sein, es war zurückgezogen und überhaupt nicht emotional. Dank der Arbeit mit Psychologen und den Bemühungen der Familie konnten diese Merkmale im Laufe der Zeit vermindert werden. Der Junge genoss Sportunterricht und Sport wie Karate, seine Lieblingssektionen waren Rollschuhlaufen, Schwimmen. Sanya verkraftete das allgemeine Bildungsprogramm. Aber im Juli 2021 erlitt der Teenager seinen ersten Epilepsie-Anfall, dann begann sich die Krankheit immer häufiger zu manifestieren. Die medikamentöse Behandlung erlöste den Jungen von den Anfällen, hat aber zu Nebenwirkungen wie starkes Stottern, Aufmerksamkeitsdefizit, Übergewicht, Schläfrigkeit geführt. Im Februar 2022 ergab die MRT-Untersuchung eine fokale kortikale Dysplasie des linken Frontallappens. Seit Juli 2022 hat sich die Anzahl der Anfälle bis zu 45 bis 70 Anfälle pro Tag zugenommen: Nicken, Schaudern, tonisch-klonische Anfälle mit Bewusstseinsstörungen, Sprachstörungen, plötzliche Stürze.

„Im Jahre 2022 verbrachte Sanya mehr als fünf Monate im Krankenhaus. Ihm wurde ein Vagus-Nerv-Stimulator gelegt. Im Laufe der endlosen Anpassung von Antiepileptika zeigte sich ein pharmakoresistenter Krankheitsverlauf und die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffs. Während der Untersuchung im Republikanischen Wissenschaftlichen und Praktischen Zentrum für Neurologie und Neurochirurgie (Minsk) und im Nationalen Medizinischen und Chirurgischen Pirogov-Zentrum (Moskau) konnte man nicht die Krankheitsherde lokalisieren, und da ergab sich die Notwendigkeit einer zusätzlichen Untersuchung – des invasiven Stereo-Elektroenzephalogrammes (Stereo-EEG). Eine solche Untersuchung wurde teilweise in Moskau durchgeführt. Die Ärzte empfahlen eine weitere Untersuchung – ein invasives EEG mit Anfallsaufzeichnung – zur Bestimmung weiterer Behandlungstaktiken. Diese Untersuchung wird weder in der Republik Belarus noch in der Russischen Föderation durchgeführt. Deshalb bittet unsere Familie um Hilfe bei der Finanzierung der Diagnostik im Epilepsiezentrum des Universitätsklinikums Bielefeld (Deutschland).
Wir träumen davon, dass unser Kind, das derzeit rund um die Uhr Hilfe von außen benötigt und ständig einem Verletzungsrisiko ausgesetzt ist, ein normales Leben führen, zur Schule gehen, Sport treiben, kommunizieren, unabhängig und interessant für sich und andere Menschen sein wird“, wendet sich die Familie Zaichanka an alle Freunde von UNIHELP.

Die Einsammlung ist geschlossen (12.02.2024).

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